Existenzanalyse als Psychotherapieform
Krisen können ganz plötzlich und jederzeit auftreten – durch Verluste, Trennungen oder unerwartete Veränderungen. Oft fühlen sie sich bedrohlich an und lösen Ängste, Unsicherheit oder Hilflosigkeit aus. Und genau in solchen Momenten ist es schwer, Möglichkeiten zu erkennen oder an die eigenen Stärken zu glauben.
Psychotherapie ist ein prozessorientiertes Heilverfahren, das zum Ziel hat Linderung und Heilung von Leidenszuständen in Krisensituationen, bei lebensbehinderten Belastungen und Veränderungen, bei Erkrankungen oder seelisch bedingten körperlichen Beschwerden, zu erlangen.
In der therapeutischen Arbeit geht es darum, Erfahrungen zu reflektieren, Gefühle bewusst wahrzunehmen und innere Blockaden zu verstehen.
Und dadurch entsteht mehr Klarheit über das eigene Erleben und eine gewünschte Veränderung wird möglich.

Die Existenzanalyse ist eine psychotherapeutische Therapieform, die zum Ziel hat den Menschen zu befähigen, mit innerer Zustimmung zum eigenen Dasein und Handeln zu leben. Ziel ist ein geistig und emotional freies Erleben, eine authentische Stellungnahme und ein eigenverantwortlicher Umgang mit sich und der eigenen Welt.
Zentrale Anliegen der Existenzanalyse sind: Das „Ja“ zum Leben zu finden, einen Sinn im eigenen Erleben und Gestalten zu sehen und den Zugang zu innerer Freiheit, Klarheit und persönlicher Orientierung zu ermöglichen.
Die Existenzanalyse geht davon aus, dass jeder Mensch die Fähigkeit hat frei und verantwortlich zu entscheiden.
Diese Therapieform eignet sich für ein breites Spektrum psychischer, psychosozialer (Lebenskrisen, Verluste, Trauer, Beziehungsprobleme) und psychosomatischer (Magen, Darm, Kopf, Nerven, Herz, Kreislauf, Muskeln, Gelenke, Atmung, Haut, Sexualität, bei denen es keine körperliche Ursache gibt) Belastungen.
Die Existenzanalyse und Logotherapie wurde von Dr. Viktor Frankl (1905-1997) begründet und von DDr. Alfried Längle weiterentwickelt.
Weitere Informationen finden Sie auf: www.existenzanalyse.org